Militärisches Kulturerbe

Bauliche Überreste der winterlichen Kämpfe von 1944 in Kientzheim

Das Kaysersberger Tal „Vallée de Kaysersberg“ befand sich aufgrund seiner geografischen Lage oftmals im Mittelpunkt von Konflikten der westlichen Großmächte. Dieses Tal wurde von zahlreichen Kämpfen gemeuchelt, und die schrecklichen Spuren der beiden Weltkriege sind auch in der Gegenwart noch sichtbar.

Bei den wichtigsten baulichen Überresten handelt es sich um die aus dem Ersten Weltkrieg stammenden Ruinen. Die entsprechenden Kämpfe fanden überwiegend auf den Vogesenkämmen Crêtes Vosgiennes statt. Das Mémorial du Linge, eine Gedenkstätte unweit von Orbey, wurde in ihrer ursprünglichen Form bis in die Gegenwart bewahrt. Hier kann man das damalige Schlachtfeld und Schützengräben – wahre Zeitzeugen dieses Stellungskriegs – mit eigenen Augen entdecken.

Auch während des Zweiten Weltkriegs wurde das Kaysersberger Tal von dem Kampfgeschehen im wahrsten Sinne des Wortes umzingelt und bildet ein weiteres Mal den Schauplatz schrecklicher Kämpfe. Die National-Nekropole Nécropole Nationale in Sigolsheim und die zahlreichen Militärfriedhöfe bilden weitere Zeitzeugen der gnadenlosen Kämpfe, die für die Befreiung von Colmar im Winter 1944 stattfanden.

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